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Internetzugang

Was ist im einzelnen zu beachten, wenn man sich ins Internet begeben möchte bzw. was benötigt man alles hierfür:

  • Zuerst natürlich einmal einen PC, welcher eine anständige Performance bietet (dies kann auch ein 500 MHz-PC sein, darunter macht´s keinen wirklichen Spass)
  • Modem (3 Möglichkeiten)
    • 56K-Modem: für den Zugang genügt ein analoger Telefonanschluss ohne Zusatzfeatures. Nachteil: sehr langsam
    • ISDN-Karte: für den Zugang benötigen Sie zusätzlich einen ISDN-Anschluss (NTBA) mit entsprechendem ISDN-Tarif
    • DSL-Modem: für den Zugang genügt zwar ein analoger Telefonanschluss aber es wird zusätzlich eine DSL-Freischaltung beim Telefoniebetreiber sowie entweder ein USB (2.0)-Anschluss oder eine 10 Mbit Netzwerkkarte (herstellerabhängig) und Splitter benötigt. Letzterer trennt Ihre Telefonleitung für den Internet- und Telefonbetrieb, so daß Surfen und Telefonieren gleichzeitig (auch ohne ISDN) möglich ist. Im Hinblick auf immer größer werdende Websiten und des ständig wachsenden Internetangebots ist dieser Zugang, wegen seiner Bandbreite (schneller), zu empfehlen.
  • Provider
  • Dieser ermöglicht Ihnen über seine Server (Knotenpunkt) den Zugang zum Internet

  • Tarifwahl
  • Um den optimalen Tarif zu wählen, ist eine genaue Kenntnis der Surfgewohnheiten von Vorteil:

    • Flatrate: unbhängig von Zeit und Datenvolumen kann zu einem pauschalen Betrag gesurft werden. Lohnt sich nur für großes Transfervolumen, wie z.B.  beim Filesharing (Emule, Kazaa, Edonkey) auftretend
    • Zeittarife: erscheinen auf den ersten Blick billig zu sein, sind es aber meistens nicht. Ein solcher Tarif lohnt sich wirklich nur für absolute Wenigsurfer (wenn Verbindungskosten 5 € im Monat nicht übersteigen). Betreiben Sie einen vorgeschalteten Router, sehen Sie bitte unseren Hinweis unten !
    • Volumentarife: unabhängig von der Zeit, hat man für einen Pauschalbetrag ein bestimmtes Transfervolumen zur Verfügung. Optimal für die meisten Surfer, da man 24 h online sein kann (um z.B. e-mails immer in Echtzeit zu empfangen), ohne Kostenexplosion und schlechtes Gewissen. Selbst ein Vielsurfer verbraucht i.d.R. nicht mehr als 1,5 GB Transfervolumen im Monat (ohne Filesharing !). Betreiben Sie einen vorgeschalteten Router, sehen Sie bitte unseren Hinweis unten !
  • Installation des Zugangs:
  • Die Provider möchten Ihre Kunden binden, weshalb meistens eine entsprechende Software für den Internetzugang und dessen Installation bereitgestellt bzw. mitgeliefert wird. Wir empfehlen jedoch den Zugang manuell - ohne Verwendung solcher Zusatzsoftware - zu konfigurieren. Dies hat folgende Vorteile:

    • Sie bleiben unabhängig, indem Sie sich mit dem betriebssystemeigenen Zugang einwählen. D.h. eine ausschließliche Gewöhnung an ein providerabhängiges Interface (Bedienungsoberfläche) unterbleibt
    • Sie holen sich nicht noch zusätzliche Sicherheitslöcher “ins Haus”. Immer wieder werden Sicherheitslücken verschiedener Zugangssoftware bekannt.
    • Nutzung der Einwahl auch über andere installierte Programme möglich

    Ihr Provider teilt Ihnen Ihre Zugangsdaten mit. Diese können dann unter den DFÜ-Einstellungen unter Windows eingegeben werden. Beim Betrieb eines vorgeschalteten Routers sind die Zugangsdaten im Routerinterface einzugeben und unter den DFÜ-Einstellungen “keine Verbindung wählen” (erfolgt jetzt über LAN) auszuwählen. Nun können Sie sich mit Ihrem Standard-Browser, Mailclient oder sonstigen Programmen mit dem Internet verbinden.

Router - Hinweis zum Internetzugang (Zeit- und Volumentarife):

Router kann man so einstellen, dass die Internet-Verbindung nach einer bestimmten Zeit des Leerlaufs (kein Datenaustausch, idle-time) beendet wird - z.B. nach 5 Minuten. Manche Router unterstützen jedoch den “TX-only” (s. Erklärung unten) - Modus nicht, was sich fatal auf die Kosten auswirken kann:

Durch weltweit zunehmende File-Sharing-Clients (z.B. Kazaa, E-Mule, E-Donkey) ist es fast die Regel*, dass Sie - bei dynamischer Vergabe der IP-Idresse durch Ihren Internet Service Provider - die letzte IP-Adresse eines solchen Clients erhalten, der sich zuvor abgemeldet hat. D.h. die Anfragen auf die File-Sharing-Ports, welche eigentliche dem vorherigen “Besitzer” gelten, erhält nun Ihr Router. Ist keine entsprechende Routing-Tabelle vorhanden, läßt der Router die Packete zwar fallen (leitet sie nicht an das LAN [lokale Netzwerk] weiter), behandelt es aber - ohne eine entsprechende Einstellung - als Datenverkehr und die Leerlaufzeit beginnt somit von neuem an zu “zählen”. Die Internetverbindung wird u.U. nie oder erst nach vielen Stunden beendet und die Rechnung - vor allem bei einem Zeittarif - wird entsprechend hoch sein !

“TX-only” ermöglicht - für die Ermittlung der Leerlaufzeit - das Überspringen (Skip) von Datenpaketen von aussen , für die keine Routing-Tabelle vorliegt, sprich der Router meldet sich tatsächlich nach der eingestellten Idle Disconnect Time ab. Unterstützt Ihr Router ein solches Feature nicht (vorher Firmware updaten und prüfen) bleibt nur: Netzstecker oder Netzwerkkabel zum Modem ziehen !

*unsere Tests über einen T-Online-Account ergaben: im Durchschnitt erhielten wir bei jeder 2. Einwahl eine solche IP-Adresse. Sie können dies selbst anhand einer Firewall-Log-Datei (im Netzwerk auf Router, bei einem Einzelplatzrechner auf PC) überpüfen. Die meisten geblockten Ports werden die des Filesharing sein: Remoteports TCP 4242, 4661, 4662 und UDP 4665, 4672 sowie Local Ports TCP 4662.


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